Die Teslaspule

Wie funktioniert die Teslaspule?

Der elektrische Strom wird vom Primärkreis, welcher Strom aus der Steckdose bezieht, mittels Transformator an den Sekundärkreis weitergegeben. Der Strom springt also von der Spule mit wenigen Windungen zur Spule mit etwa 30-mal mehr Windungen. Nun wird im Sekundärkreis eine Spannung angelegt. Einerseits wird so der Kondensator aufgeladen, andererseits wird die Spannung so hoch, dass ein Funke in der Funkenstrecke aus dem Sekundärkreis zwei Kreisläufe macht. Der Kondensator entlädt sich dabei und gibt den Strom an die Primärspule der Teslaspule und weiter zur Funkenstrecke, von dort schwingt der Strom wieder zurück. Es gibt einen Schwingkreis, der einige Millionen Mal schwingt in der kleinen Zeit, in der der Funke den vorderen Kreis schliesst. Der Strom wird via magnetische Induktion von der Primärspule an die Sekundärspule der Teslaspule weitergegeben. Die Spannung im Sekundärkreis sinkt, dies führt zu einer ständigen Wiederholung der Vorgänge und einer dauernden Entladung über die Teslaspule, was mit Blitzen geschieht. Diese Blitze können wir sichtbar machen, indem wir z.B. eine kaputte Neonröhre in die Nähe halten, diese wird leuchtend und die Blitze von der Teslaspule zur Neonröhre sind sichtbar.
Dazu ist die Teslaspule geerdet, um die ausführenden Personen vor einem Stromschlag zu schützen. Die Spitze der Teslaspule ist im Prinzip ein zweiter Kondensator, was die Sache gefährlich macht, wenn man nach Unterbrechen des Stroms die Teslaspule berührt, denn ein Reststrom bleibt in einem Kondensator. Um diesen ungefährlich zu machen, muss man den Kondensator kurzschliessen.

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Projektarbeit 2006
Andrea Stöcklin, Alessandra Pesenti, Carolina Maria Grize