Der Lebenslauf von Nikola Tesla

Teslas Familie | Teslas Kindheit | Seine Ausbildung | Der Wechselstrom | Amerika und Edison | Tesla Electric Company | Colorado Springs | Wardenclyffe | Marconi und das Radio | Teslas Geldnot | 1906 - 1915 | Teslas Taube | Teslas Tod

Teslas Familie

Teslas Mutter, Djouka Mandich, konnte weder schreiben noch lesen und musste sich deshalb voll auf ihr gutes Gedächtnis verlassen. Sie konnte unzählige Bibelpassagen und Verse aus der serbischen Nationalpoesie auswendig und fehlerfrei rezitieren.
Milutin Tesla strebte zuerst eine militärische Karriere an. Doch nach der Heirat mit Djouka trat er in das geistliche Amt ein und wurde wenig später zum Priester ordiniert.
Nach den ersten drei Kindern – Milka, Dane und Angelina – kam am 9. Juli 1856 in Kroatien der Sohn Nikola zur Welt. Die bemerkenswerten Fähigkeiten der lebensklugen Mutter übertrugen sich auf ihre fünf Kinder. So hatte Tesla den Erfindergeist in weit höherem Masse von seiner leseunkundigen Mutter als von seinem studierten Vater geerbt.
Tesla hatte graublaue Augen, obwohl viele Vorfahren dunkeläugig waren. Er wuchs zu einem zwei Meter grossen, schlanken Mann mit einem schwarzen Haarschopf heran.

Als Nikola fünf Jahre alt war, starb sein älterer Bruder Dane an den Folgen eines mysteriösen Unfalls. Der Verlust seines Bruders stellte für Nikola eine grosse Herausforderung dar. Um diese Zeit zu überwinden stützte sich Nikola ganz auf seine ersten Entdeckungen und seinen Erfindungsgeist. Er brachte sich in Kindeszeiten vieles selber bei.

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Teslas Kindheit

Schon als Junge war er sich des Umstandes bewusst, dass er anders dachte, anderen Vergnügungen nachging als die anderen Kinder. Er konnte unter seinen Spielkameraden keine Freunde finden, die seine Interessen teilten.

Als ein Spielgefährte eine Angelleine geschenkt bekam, machten er und die anderen Kinder einen Angelausflug. Doch die Gruppe wollte Nikola nicht dabei haben und liess ihn alleine zurück. Also bastelte Nikola sich in kurzer Zeit eine eigene Interpretation eines Angelhakens zurecht, wobei ihm allerdings der Kniff mit dem Widerhaken und dem Köder entgangen war. Er konnte mit seinem köderlosen Haken keinen Fisch anlocken, doch zu seiner Überraschung schnappte ein Frosch nach dem Haken. Er kam mit etwa zwei Dutzend Fröschen zurück. Zu seiner Freude hatte die Bande auch keinen Fisch gefangen. Sämtliche Jungen ahmten Nikolas Angelmethode nach und die Froschpopulation der Gegend schrumpfte stark zusammen.

Nikola musste jeden Sonntag in die Kirche gehen, was für ihn ein schrecklicher Zwang war. Sein Vater erlaubte ihm am Ende des Gottesdienstes die Glocken zu läuten. Am ersten Sonntag kam er mit grossen Sprüngen die Treppe herab. Unten stand allerdings noch eine wohlhabende Dame aus der Gemeinde, die mit einem Kleid mit weit ausladender Schleppe angetan war. Sie war gerade im Begriff, die Kirche mit einem eindrucksvollen Schwung ihres Kleides zu verlassen, als Tesla mit seinem letzten Hüpfer genau auf der Schleppe landete. Im gleichen Augenblick gingen die Wut der aufgebrachten Dame und der Zorn seines Vaters wie ein Donnerwetter über ihn herab. Anschliessend wagte kein Mensch mehr, freundlich zu diesem Knaben zu sein.

Etwa ein Jahr später wurde eine neue Feuerwehr eingerichtet. Zu diesem Zweck hatte man auch eine neue Feuerspritze bestellt. Als das neue Gerät vorgeführt werden sollte, war die ganze Gemeinde anwesend, um dieses Spektakel zu betrachten. Als der Befehl erteilt wurde, die Pumpe in Gang zu setzen, machten sich die Feuerwehrmänner an die Arbeit und begannen kräftig zu pumpen. Doch nichts geschah, also fingen sie nun an, hektisch an diversen Stellrädern der Pumpe herumzuschrauben. Tesla stand in der Gruppe und drängelte sich nach vorne. Er fasste einen verärgerten Feuerwehrmann am Ärmel und sagte, "Ich weiss, was hier zu tun ist. Bedient weiterhin die Pumpe". Er streifte sich die Kleidung ab und sprang ins Wasser. Er stellte fest, dass der Schlauch abgeknickt war und kein Wasser durchfliessen konnte. Er richtete den Schlauch wieder gerade und ein enormer Wasserstrahl strömte aus der Spritzendüse. Der siebenjährige Nikola war der Held des Tages und niemand verübelte ihm noch, dass er das Kleid der Dame zerstört hatte.

Nikola baute einmal eine kleine Windmühle. An jeden Flügel der Windmühle klebte er vier Maikäfer, die in die gleiche Richtung orientiert waren. Diese begannen wild mit den Flügeln zu schlagen, so dass sich die Flügel der Windmühle in rasche Bewegung setzten. Dies zeigte er stolz einem Nachbarjungen, welcher aber mehr Interesse für seinen Vorrat an Maikäfern zeigte und diese aufzuessen begann. Bei diesem Anblick wurde es Tesla dermassen übel, dass er den Jungen aus dem Haus jagte und seinen Käfermotor auf der Stelle zerstörte. Noch Jahre später reagierte er auf den Anblick von Maikäfern mit Übelkeit.

In einem Klassenraum einer der höheren Klassen des Realgymnasiums gab es eine kleine Ausstellung von Wasserrädern. Sie reichten aus, um Teslas Begeisterung zu erwecken. Sein Traum war es, den Niagarafällen die mächtige Energie abzuzwingen.

Mit 12 Jahren baute er eine Luftpumpe, die mit Vakuum angetrieben wurde. Doch zu seiner Enttäuschung drehte sie sich nur ganz langsam. Diese Entwicklung führte viele Jahre später zur Erfindung der Teslaturbine.

In seiner Kindheit, als er auf einem Spaziergang Schutz vor einem Gewitter suchte, beobachtete er das Gewitter. Er sah den Blitz und danach brach Regen aus. Er schloss daraus, dass der Blitz den Regen ausgelöst haben musste, was ihn veranlasste, Blitze erzeugen zu wollen, um das Wetter beeinflussen zu können. Er blieb jahrelang in diesem Glauben, da er das Wissen nicht hatte, dass sich dieses Schauspiel in grosser Höhe genau umgekehrt abspielt.

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Seine Ausbildung

Mit 15 setzte er seine Ausbildung im Höheren Realgymnasium im kroatischen Karlovac fort. Er beendete sein vierjähriges Studium schon nach drei Jahren. Ihn faszinierte die Physik so sehr, dass er sich entschloss sein Leben der Untersuchung der Elektrizität zu widmen.

Als er nach Hause zurückkehrte, erkrankte er an Cholera. Es sah schlecht um ihn aus, denn er hatte keinen Lebenswillen mehr. Es war ihm egal, ob er überlebte oder nicht, denn sollte er wieder gesund werden, würde man ihn zum Priesterseminar zwingen, wie es sich sein Vater wünschte. Schliesslich versprach ihm sein Vater, er dürfe die Ingenieurskunst studieren. Von diesem Moment an ging es aufwärts mit der Genesung.

1875 brach Tesla nach Österreich auf, um sich am Polytechnikum von Granz für das Studium der Elektrotechnik einzuschreiben. Er ging mit der festen Absicht dorthin, fortan all seine Energie der Beherrschung der elektrischen Kräfte zu widmen und sie der Menschheit nutzbar zu machen.

Im zweiten Schuljahr führte sein Professor eine Gleichstrommaschine vor. Nikola war fasziniert mit Ausnahme der Funkenbildung. Er sprach den Professor darauf an und machte einen Vorschlag, dass man vom Gleichstrom wegkommen müsse, um die Funkenbildung loszuwerden. Doch der Professor erklärte Tesla, dass es unmöglich sei, weil der Strom von Natur aus nur in eine Richtung fliesse. Er wollte nichts mehr davon hören, aber für Tesla war dieses Thema noch nicht beendet.

1879 besuchte er die Universität in Prag. Kurz nach dem Abschluss starb sein Vater.

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Der Wechselstrom

Tesla wurde wieder krank. Als es ihm besser ging, fiel ihm die Lösung für den Wechselstrommotor ein.
Die nächste Zeit beschäftigte er sich mit dem Wechselstrom. Er ging nach Paris, um dort seine Erfindung vorbereiten zu können. Er bekam eine Stelle bei der Continental Edison Company. Denn kein Mensch dort hatte Interesse für seine Idee des Wechselstrommotors.
In der Nähe des Bahnhofs fand er eine Werkstatt. Er baute nun ein Modell seiner Gedanken zusammen. Als er fertig war, überprüfte er seine Erfindung und sie lief ohne Probleme.
Doch Tesla wusste nun nicht mehr weiter, denn die Geschäftsleitung der Continental Edison Company weigerte sich, die Theorie nur schon anzuhören.

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Amerika und Edison

Auf eine Empfehlung hin ging Tesla nach Amerika, um dort für Edison zu arbeiten. Er verkaufte alles bis auf das Nötigste, um sich eine Fahrkarte für die Reise leisten zu können. Zu allem Unglück wurde ihm dann das Wenige, was er noch besass, gestohlen samt Fahrkarte. Da keine Person kam, die auf den Platz auf dem Schiff Anspruch erhob, durfte Tesla zu seinem Glück doch an Bord gehen.
Als er im Sommer in Manhattan ankam, besass er noch genau vier Cent. Nach einem langen Fussmarsch von mehreren Tagen traf Tesla bei Edison ein. Er war beeindruckt, was dieser Mann ohne gute Ausbildung alles erreicht hatte. Doch zu seinem Pech war Edison der falsche Mann für seine Erfindung, was er auch bald darauf feststellen musste.

Nachdem er zwei Generatoren auf einem Schiff wieder zum Laufen gebracht hatte, welche als nicht mehr reparierbar galten, stieg er in der Hierarchie der Firma auf.

Im Frühjahr 1885 arbeitete Tesla unzählige Überstunden, um einen höheren Wirkungsgrad des Generators zu erzielen. Edison sagte zu Tesla, er könne fünftausend Dollars für sich gewinnen, wenn er den Generator verbessere. Edison lachte Tesla nur aus, als dieser mit der Lösung zu ihm kam und die fünftausend Dollar verlangte, und sagte zu ihm: "Ich sehe schon, dass sie unseren amerikanischen Humor noch nicht so recht verstehen." Tesla kündigte die Stelle.

Er fand schnell eine andere Anstellung. Dort verlangte man von ihm, dass er einen Typus der Bogenlampe entwickle. Doch als er mit seiner Arbeit fertig war, stand Nikola 1887 auf der Strasse und musste sich als Tagelöhner durchschlagen.

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Tesla Electric Company

Tesla lernte A. K. Brown kennen, welcher ihn mit Geld unterstützte, so dass er nicht weit von der Werksatt Edisons die Tesla Electric Company eröffnen konnte. Nun begann Tesla endlich seine Wechselstrommodelle zu bauen. Als er ein Patent für seine Erfindung erhielt, war er plötzlich im Mittelpunkt des Interesses der Ingenieurzunft.

Teslas Wechselstromsystem war im Gegensatz zum Gleichstromsystem geeignet, den Strom über eine grössere Distanz weiterzuleiten, was beim Gleichstrom von Edison viele Probleme hervorrief, z.B. durch den Verlust der Leistung.

Westinghouse bat Tesla um einen Besuch. Es dauerte nicht lange, bis Westinghouse von Tesla beeindruckt war. Er bot Tesla eine Million Dollar für die Wechselstrompatente und 2.5 Dollar Gewinnbeteiligung pro verkaufte Pferdestärke. Tesla willigte sofort ein.
Er ging mit nach Pittsburgh um dort die letzten Verbesserungen seiner Erfindung zu unternehmen, damit es für die Produktion geeignet war. Doch nach etwa einem Jahr ging Tesla wieder, um in seiner Werkstatt weiter zu experimentieren, auch wenn ihn Westinghouse mit hohen Geldsummen daran hindern wollte. Doch Tesla war nun ein wohlhabender Mann und war nicht mehr auf das Geld angewiesen. Die nächsten vier Jahre verbrachte er damit, den Mehrphasen-Wechselstrom weiter zu entwickeln.

Vier Jahre nachdem Tesla den Vertrag mit Westinghouse abgeschlossen hatte, kam dieser zu ihm und bat ihn, den Vertrag zu beenden, sonst könne er wegen den schlechten Bedingungen die Firma nicht weiterführen. Tesla war es nur wichtig, dass er weiterhin seine Erfindung der Welt zur Verfügung stellte.

Tesla widmete sich, nun zurück in Amerika in seinem Labor, den Glühlampen, die Edison erfunden hatte. Es störte ihn, dass nur 5% des Stromes genutzt werden konnten und der Rest in Wärmestrahlung überging. Er suchte nach einer Lösung und erzeugte Hochfrequenzströme.

Im Jahre 1890 gab Tesla bekannt, dass es bei den Hochfrequenzströmen Wärmeeffekte auf den menschlichen Körper gebe. Weil er kein Patentrecht beantragte, gab es in kürzester Zeit viele Nachahmungen in aller Welt.

Auch mit seinen 35 Jahren waren Frauen für ihn tabu, er ass nicht einmal mit ihnen. Nur eine einzige Bekanntschaft zwischen ihm und einer Frau ist bekannt. Diese Frau verehrte ihn, aber er liess sie oft sitzen und abblitzen.

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Colorado Springs

Gegen Ende des Jahres 1898 war Tesla überzeugt, dass elektrische Energie durch das natürliche Medium übertragen werden konnte. Viele Jahre lang forschte er und versuchte seine Idee zu verwirklichen. Als geeigneten Ort für seine Experimente suchte er sich das weite Plateau in Colorado Springs aus. Dort baute er 1899 ein Laboratorium mit einem Sendeturm und begann mit seinen Untersuchungen. Dieser Sendeturm war im Grunde genommen nichts anderes als eine übergrosse Teslaspule. Mit ihr experimentierte er viel, so dass eines Tages sogar die Hauptsicherung der ganzen Umgebung herausfiel.
Neben den künstlichen Blitzen, welche als Entladung der Teslaspule zu sehen waren, beobachtete er auch die Blitze der Natur, denn sie faszinierten ihn schon seit der Kindheit.
In Colorado Springs machte er auch die Entdeckung, dass die Erde "lebendig" und voll von elektrischen Schwingungen ist. Leider kann man diese bis heute nicht nutzen.

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Wardenclyffe

Um 1900 kehrte Tesla nach New York zurück und erhielt von J. Pierpont Morgan 150000 Dollar um einen Radiosender zu bauen, der nach Europa senden konnte. Mit der Hälfte des Geldes kaufte Tesla ein Grundstück auf Long Island und baute dort einen 56 Meter hohen Turm mit einer riesigen Metallkuppel. Er nannte sein Forschungsgelände "Wardenclyffe".

Ab 1900 findet man Tagebücher von Tesla, da er sich nicht mehr alles merken konnte.

Eine Sicherheitsmassnahme wurde von Tesla eingeführt. Man musste eine Hand im Hosensack halten und durfte nur mit einer Hand an einem Stromkreis arbeiten, wenn dieser noch Spannung haben könnte, um einen Herzstillstand zu vermeiden.

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Marconi und das Radio

In der Zwischenzeit arbeitet auch Marconi daran, transatlantische Radiosignale zu senden. Marconi, ein grosser italienischer Wissenschaftler, war ein ehemaliger Student von Tesla und hatte bei ihm die Theorie der Radioübertragung studiert. Er und Tesla waren recht gute Freunde. Im Jahre 1901 gelang es ihm vor Tesla, das erste transatlantische Signal zu senden. Er tat dies mit einer Ausrüstung, welche viel billiger war als die von Tesla geplante Anlage. Marconi wurde dann überall auf der Welt als Held gefeiert, währenddem Tesla in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Die 150000 Dollar von Morgan reichten nicht aus, um die Rechnungen von Wardenclyffe zu bezahlen. Tesla wollte eine grössere Geldsumme auftreiben und erzählte Morgan den wirklichen Zweck seiner Anlage: Sie sei nicht nur für das Senden von Radiosignalen bestimmt gewesen, sondern auch für die drahtlose Übertragung von Energie an jeden Punkt der Erde. Aber Morgan war nicht interessiert und wollte ihn nicht finanziell unterstützen. Die "Colorado Springs Power Company" verklagte Tesla wegen nicht bezahlter Stromrechnungen und sein Laboratorium in Colorado Springs wurden schliesslich abgerissen.

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Teslas Geldnot

Um Geld aufzutreiben stellte Tesla in Wardenclyffe Spulen her und verkaufte diese an Krankenhäuser und Forschungsanstalten. Aber Teslas finanzielle Lage verbesserte sich nicht und der Druck wurde für Tesla so gross, dass er einen emotionalen Zusammenbruch erlitt. Trotzdem gab Tesla nicht auf und setzte seine ganze Kraft ein, um seine Pläne für die drahtlose Übertragung von Energie umzusetzen. Er war von der Idee überzeugt, elektrische Wellen als Zerstörungswaffen benutzen zu können. Tesla wollte mit seinem Hochleistungstransmitter in Wardenclyffe Berühmtheit erlangen und behauptete, sein Transmitter wäre sehr leistungsfähig und hätte eine enorme Zerstörungskraft. Jedoch war niemand daran interessiert und Tesla verzweifelte.

1903 verkündete Tesla in einer Zeitung, er werde die Lampen in der bevorstehenden Pariser Weltausstellung über die Luft mit der Energie von den Niagara-Wasserfällen zum Leuchten bringen, was er nicht einhalten konnte.

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1906 - 1915

1906 baute er das erste Modell der Teslaturbine, welche den herkömmlichen Dampfmaschinen weitaus überlegen war.

1912 sollte der Nobelpreis zu gleichen Teil an Tesla und Edison gehen. Doch Tesla wollte nicht den gleichen Preis wie Edison, da er ihn als Erfinder und sich als Entdecker sah. So bekam dann Gustav Dalen den Preis.

Im Jahre 1915 musste das Wardenclyffe-Laboratorium verkauft werden, um Teslas ausstehende Rechnungen zu bezahlen.

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Teslas Taube

Tesla wurde 1917 für die Ehrung mit der Edison-Medaille vorgeschlagen. Doch Tesla lehnte die Annahme der Medaille ab. Sein Freund Behrend überredete dann Tesla, die Medaille doch anzunehmen.
Als die Preisverleihung stattfinden sollte, war Tesla plötzlich nicht mehr auffindbar. Sein Freund Behrend machte sich auf um ihn zu suchen und fand ihn inmitten von Tauben, die er fütterte. Tesla gestand eines Tages seinem Freund den wirklichen Grund seines alltäglichen Taubenfütterns und die einsamen Spaziergänge. Es gab eine Taube, die er unter 1000 erkennen würde. Er habe sie geliebt, wie ein Mann eine Frau liebt. Sie fand ihn überall und er wusste immer, was sie wollte. Als sie eines Tages zu ihm durchs Fenster in sein Arbeitszimmer kam, wusste er, dass sie bald sterben würde. Von diesem Moment an war etwas in Tesla erloschen.

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Teslas Tod

Seit 1936 musste sich Tesla keine Gedanken mehr über das Geld machen. Er erhielt bis ans Ende seiner Tage eine jährliche Ehrenrente in der Höhe von 7200 Dollar.

Ende des Jahres 1942 konnte Tesla wegen einem Schwächezustand das Bett nur noch selten verlassen. Am 7. Januar im Jahre 1943 starb Tesla auf natürliche Weise aus Altersschwäche. Er starb, wie er seit jeher gelebt hatte – allein.

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Projektarbeit 2006
Andrea Stöcklin, Alessandra Pesenti, Carolina Maria Grize